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- Taekwondo wurde bereits in den alten koreanischen Königreichen Silla (ab 57 v.Chr.), Koguryo (ab 37 v.Chr.) und Paekche (ab 18 v.Chr.) urkundlich erwähnt unter der damaligen Bezeichnung Taekyon
- Die Ritterkaste des kleinsten Königreiches Silla, die Hwarang-Do waren für ihre außerordentliche Kampfkunst berühmt. Die Unterwerfung von Koguryo durch Silla und Paekche, wobei das kleine Silla dominierte führte zur Gründung des 4. Königreichs Koryo um das Jahr 918 n.Chr.
- Taekyon wurde unter der Bezeichnung Subak bekannt und entwickelte sich während der Koryo-Dynastie (918 – 1392 n.Chr.) zu einem beliebten Kampfsport. In der folgenden Yi-Dynastie (1392 – 1910 n.Chr.)
wurde das erste Buch über Taekyon verfasst.
Nach dem 2. Weltkrieg:
- 1954 Hohe koreanische DAN-Träger einigen sich auf die Bezeichnung Taekwondo
- 1955 Versammlung der verschiedenen Kwans (Schulen/Stilrichtungen) und Namensfestlegung auf Taesoodo
- seit 1955 wurde Taekwondo von dem koreanischen General Choi, Hong-Hi maßgeblich weiterentwickelt
- 1956 Die drei größten Schulen verständigen sich für die Bezeichnung Taekwondo
- 1961 Gründung des koreanischen Taesoodo (Taekwondo) Verbandes
- 1965 Namensänderung des Taesoodo-Verbandes in Taekwondo
- seit etwa 1965 in Deutschland
- 1968 Aufnahme von Taekwondo im Deutschen Judo Bund und 1. Deutsche Meisterschaft
- 1973 Gründung des Welt Teakwondo Verbandes WTF und 1. Weltmeisterschaft in Seoul
- 1975 Gründung der Europäischen Taekwondo Union ETU
- 1979 wurde die Weltmeisterschaft in Deutschland in Sindelfingen ausgetragen Rainer Müller wurde hier der erste deutsche Taekwondo Weltmeister
- 1980 Anerkennung von Taekwondo durch das Olympische Komitee (IOC)
- 1981 Gründung der Deutschen Taekwondo Union DTU
- 1988 Taekwondo ist Vorführdisziplin bei den Olympischen Sommerspielen in Seoul
- 1992 Taekwondo ist Vorführdisziplin bei den Olympischen Sommerspielen in Barcelona
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